Harmonika-Musikfreunde Forchheim e.V.
gegründet 1973 - Mitglied beim Deutschen Harmonika-Verband Trossingen
 
 

Herbstkonzert 2007

(Bericht Fränkischer Tag vom 06.11.2007/hit)

Das Publikum sang auch mit

Die Harmonika Musikfreunde Forchheim überzeugten im Rathaussaal mit einem gelungen zusammengestellten Programm. Die einzelnen Abteilungen präsentierten sich auch glänzend.

Bis auf den letzten Platz war der Rathaussaal beim Herbstkonzert der Harmonika Musikfreunde gefüllt. Akkordeon-Orchester, -Ensemble, der Chor und die Volksmusikgruppe boten ein kontrast- und abwechlungsreiches Konzertprogramm angefangen vom temperamentvollen Marsch, über die Böhmische Polka bis hin zum Walzer.

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Die "vier Säulen" der Harmonika Musikfreunde Forchheim sorgten mit ihren musikalischen Einlagen für einen klangvollen Konzertabend. Durch das Programm führte in gewohnt charmanter Weise Gottfried Weller.

Die richtige Auswahl

Dass man auch in diesem Jahr mit der Auswahl des Konzertprogramms voll und ganz den Geschmack des Publikums getroffen hatte, zeigte der lang anhaltende Beifall am Ende des Konzertes. Das Akkordeonorchester unter der Leitung von Reinhard Gojowsky hatte für seinen Programmteil verschiedene Stilrichtungen ausgesucht. Die Akkordeonspieler bereiteten mit dem Marsch "Feuerreiter" von Curt Herold einen schmissigen Konzertauftakt.

Im ersten Teil des Konzertes folgten weitere Musikstücke wie Giordanos Misteriosa Venezia, Wolfgang Schröders "Kleine Lachmusik" und der feurige spanische Zigeunertanz "España Cañi" von Pasqual Marquina. Für den zweiten Teil hatte sich das Orchester weitere Leckerbissen aufgehoben.

Die "Erinnerung an ein Ballerlebnis" von Hans Bund, "Carpenters forever" und ein Morricone-Special bereicherten den zweiten Programmteil.

Die Volksmusikgruppe der Harmonika Musikfreunde unter der musikalischen Leitung von Angelika Kraus hatte sich für ihren Auftakt mit "Alleweil lustig" einen Ländler von Toni Kranzlhuber ausgesucht. Weitere Stücke der Volksmusikgruppe, aus der die Zitherspielerinnen besonders hervorstachen, waren Stücke wie der Schatzwalzer aus der Operette Zigeunerbaron, oder die allseits bekannten Stücke "Schnuckibutz-Polka" und der Schrammel-Marsch "Wien bleibt Wien".

Ein besonderer Höhepunkt war auch der Auftritt des Akkordeon-Ensembles unter Leitung von Werner Wagner, das mit spanuschen Impressionen "Rhapsodia Andalusia" von Adolf Götz oder der "Russischen Fantasie" von Jörg Dräger überzeugte. In glänzender Form präsentierte sich im Konzert auch der Chor der Musikfreunde, dessen Gesangsfreude sich auf das Publikum übertrug, das teilweise auch mitsang.

Eine Extra-Nennung verdient auch das Potpourri umter dem Titel "Zauber der Erinnerung". Hier kamen beliebte Evergreen-Melodien zur Aufführung. Alle Akteure präsentierten an diesem Abend klangvolle Melodien und Gesänge, die samt und sonders bestens ankamen.

"Wir sind halt Amateure", so ein HMF-Musiker in der Pause, "aber Amateure auf hohem Niveau. Damit traf er genau ins Schwarze, das Publikum war begeistert."

Auf der Suche nach Nachwuchs

Etwas Wehmut am Rande: Die Musikfreunde drücken Nachwuchssorgen. Der Mitgliederstand ist in den letzten Jahren stetig gefallen. Sowohl Akkordeon-Orchester, gemischter Chor als auch die Volksmusikgruppe suchen dringend Nachwuchs. Wer Interesse am Akkordeonspielen, Gesangseinlagen oder an Volksmusik hat, kann sich bei den Musikfreunden unter 09191/93204 melden. Die Proben sind immer montags von 20 bis 22 Uhr in den Räumen der Pfarrei Sankt Anna.

 
© by HMF Forchheim - Letzte Änderung: 29.09.2009